Kurzportrait

männer.ch wurde am 28. Juni 2005 in Bern als Dachverband der Schweizer Männer- und Väterorganisationen gegründet. Ihm gehören rund 25 Kollektivmit­glieder – regionale Männer- und Väterinitiativen, Fachstellen und -vereinigungen aus der schulischen Bubenarbeit, der Männer- und Väterarbeit, der Männergesundheit, der Gewaltberatung sowie gewinnstrebende Unternehmen – an, welche ihrerseits rund 3000 emanzi­patorische Männer und Frauen vertre­ten. Mit der Gründung von män­ner.ch übernah­m der Verband eine inter­nationale Pionierrolle: Im deutschsprachi­gen Raum gibt es keine ver­gleichbare Initiative, um die 2004 formulierten UNO-Forderungen zur Betei­ligung der Män­ner am Gleichstellungs­prozess umzu­setzen.

männer.ch ist erste Adresse & Sprachrohr für Männer-, Väter- und Bubenthemen. Im Zentrum von männer.ch stehen nicht männliche Individuen oder deren subjektive Heraus­forderungen, son­dern die gesellschaftlichen und politischen Strukturen, die das Mannsein beein­flus­sen – und die der Entwicklung einer zukunftsfähigen männlichen Identität im Wege stehen.

männer.ch ist eine auf Bundesebene agierende Interessensvertretung. Der Verband ver­antwortet männerpolitische Grundlagenarbeit und betreibt als vermittelnde, parteipolitisch un­abhängige Kraft «dialogische»Männerpolitik. Ziel ist es, aus männlicher Perspektive zur Etab­lierung der tatsächlichen Emanzipation der Geschlechter in Gesell­schafts-, Erwerbs- und Fami­lienleben richtungsweisend beizutragen. Als zivilgesellschaftlicher Ak­teur und ver­lässli­che Stimme progressiver Männer und Väter hat sich männer.ch im deutsch­spra­chigen Raum ei­nen Namen gemacht. Breit wahrge­nommene ko­operative Lö­sungsvor­schläge und Positionen vermochte männer.ch in seiner noch jungen Vereinsge­schichte in die öf­fentli­che Dis­kus­sion zu bringen

  • z.B. durch die Lancie­rung des Schweizer Vätertags (www.vaetertag.ch)
  • z.B. durch politische Mobilisierung für flächendeckende fa­mili­enex­terne Ta­gesbetreu­ungs­struk­tu­ren oder für eine «wertorientierte» Elternzeit
  • z.B. in den Bereichen Jugendgewalt, Namensrecht oder durch den Einsatz in der Träger­schaft der Kampagne «Euro 08 gegen Frauenhandel»
  • z.B. durch die Organisation ei­ner vielbeachteten Fach­tagung zur Versachlichung der emotio­nal auf­geladenen Sor­gerechtsdebatte (www.elterliche-verantwortung.ch)
  • z.B. durch den Impuls zur Gründung einer Fachkommission «Geschlechterdialog», in der - erst­mals in der Schweiz - In­halte und «Spielre­geln» der Zusammenarbeit von Frauen und Männern bzw. von de­ren Dachverbänden erar­beitet werden (www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=26455)

Der Verband ist An­sprech­part­ner für Firmen, Fachleute, Me­dien und Einzelperso­nen, erarbeitet Analysen und Konzepte, ver­fasst auf eidg. Ebene Vernehm­las­sungen und Stellungnahmen, bringt sein Expertenwissen in diversen Gre­mien ein, hält Refe­rate, or­ga­nisiert (Mitglieder-)Anlässe, moderiert, be­rät, informiert, agiert als Brückenbauer.

Inhalt abgleichen