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mann und vaterschaft
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Kompetenz im Umgang mit Windows und Windeln!
Weil Mann und Kind von alltagsnahem Vatersein profitieren.
Sorgerecht für engagierte Väter!
Weil Kindererziehung ein Fall für Zwei ist. |
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download factsheet 02 |
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| Problematik |
Kindererziehung ist traditionellerweise Frauensache. Väter sind in der alltäglichen Kinder- und Beziehungsarbeit immer noch wenig präsent. Sogar der Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, Peter Hasler, konstatiert klipp und klar: „Männer tun zu wenig für Kinder und Haushalt“.
Die Bedingungen, als Mann die Vaterrolle auf engagierte Weise wahrzunehmen, sind wenig unterstützend und fördernd. Engagierte Väter sind eine Minderheit und werden gern belächelt. Im konkreten Alltag stossen sie an Grenzen – beispiels-weise bei der ganz konkreten Problematik, dass Wickeltische nur in den Frauentoiletten installiert sind... Institutionen für familienergänzende Kinderbetreuung und andere Hilfestellungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind immer noch Mangelware. Andererseits weichen Männer der Auseinandersetzung mit ihrer Vaterrolle durch die Flucht in die Arbeit auch gern aus.
Obwohl Kindererziehung weiterhin überwiegend von Frauen geleistet wird, gibt es mittlerweile viele engagierte Väter, die ihren Teil an der Erziehungs- und Hausarbeit ernst nehmen und eine intensive, emotionale und greifbare Beziehung zu ihren Kindern aufbauen. Im Trennungs- und Scheidungsfall leiden gerade diese engagierten Väter oft unter einer Gesetzgebung und Gesetzesauslegung, welche nach wie vor auf die traditionell verankerte Rollenteilung setzt und im Zuge dessen dazu neigt, die Rolle der Mutter zu überhöhen und väterliches Engagement gering zu schätzen.
An der Tagung „Wozu Familienpolitik?“ der Eidg. Koordinationskommission für Familienfragen vom 14. Juni 2005 in Bern. |
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| Zahlen |
44,7 Prozent aller Privathaushalte sind Paarhaushalte mit Kindern, 5,2 Prozent Alleinerziehende mit Kindern. Die Hälfte aller Haushalte ist ohne Kinder. (Quelle: Volkszählung 2000).
Der Anteil Kinder (bis 18 Jahre), die in Einelternhaushalten leben, hat sich zwischen 1970 und 1998 auf 9,2 Prozent verdoppelt.
Rund 14'000 Kinder (bis 18J.) erlebten 1998 die Scheidung ihrer Eltern. Davon wurden rund 13'000 der Mutter zugeteilt. Dieser Anteil hat gegenüber früheren Jahren zugenommen. (Quelle: Bundesamt für Statistik, Statistisches Jahrbuch 2002.) |
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| Was wir nicht wollen |
Väter auf ein Heldenpodest stellen, wenn sie ihren Teil Erziehungsverantwortung übernehmen.
Traditionelle Väterdomänen – Spielen, Rangeln, Handwerken etc. – abwerten.
Geschiedene Väter pauschal als bedauernswerte Opfer darstellen.
Einen Geschlechterkampf auf Kosten der Kinder führen oder unterstützen. |
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| Was wir wollen |
Engagierte Väter, die am alltäglichen Leben ihrer Kinder teilnehmen.
Gesellschaftliche Anstrengungen, um die geteilte Verantwortung für alle Lebensbereiche zur Normalität werden zu lassen. Staatliche Politik muss – beispielsweise über Kampagnen – Leitbilder verändern. Es braucht nicht Appelle, sondern Informationen und reale Vorbilder.
Ein flächendeckendes Angebot an pädagogisch betreuten Tagesstrukturen für Kinder und Jugendliche (entspricht einer Forderung des Dachverbands Schweizer LehrerInnen LCH vom 11. Juni 2005; www.lch.ch/2/positionen.html).
Rechtliche Regelungen, welche auch engagierten Vätern gerecht werden.
Mediation für Fälle, in denen das väterliche Besuchsrecht bzw. das Recht, mit den eigenen Kindern zusammen zu sein, von Frauen oder Angehörigen beschnitten wird. |
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