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mann und bildung

Männer in den Kindergarten!
Weil Buben und Mädchen nicht nur weibliche Lehrpersonen brauchen.

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Problematik In Kindergarten und Primarschule sind Männer ebenso wie in der häuslichen Erziehungsarbeit deutlich in der Minderheit. Die Folge: Bis ins Teenager-Alter sind männliche Bezugspersonen im Alltag der Kinder kaum greifbar. Das ist speziell für Buben schwierig, weil ihnen männliche Identifikationsfiguren und Rollenmodelle fehlen.

Fachleute haben die Wichtigkeit spezifischer Bubenarbeit erkannt und erfolgreiche Programme entwickelt. An der flächendeckenden Umsetzung hapert es.

 
Zahlen „Die Zahl männlicher Lehrpersonen auf der Primarstufe beträgt heute in allen Kantonen weniger als ein Drittel. (...) Vor allem auf den unteren Schulstufen muss der Lehrberuf wieder attraktivere Per­spektiven bieten, damit Männer wieder vermehrt an Primar­schulen unterrichten. (...) Anzustreben ist eine ausgewogene Vertretung von Frauen und Männern auf allen Stufen und Hierarchieebenen“ (Quelle: Stellungnahme der DV des Schweizerischen LehrerInnenverbandes LCH, verabschiedet am 12. Juni 2004).

Der Frauenanteil beträgt 74% bei den Lehrkräften der Primarstufe, aber nur 7% bei den Professuren an universitären Hochschulen. (Quelle: Volkszählung 2000)

 
Was wir nicht wollen Die in den letzten Jahrzehnten verbesserten Bildungschancen von Mädchen und Frauen in Frage stellen.
 
Was wir wollen Freiere Berufswahl für Frauen und Männer, welche nicht durch altmodische Rollenvorstellungen eingeengt wird (z.B. durch Kampagnen, vergleichbar mit dem deutschen Modell www.neue-wege-fuer-jungs.de).

Anreize und Strukturen im Erziehungswesen und in der Welt der Erwerbsarbeit, die es möglich machen, dass Jungen und Mädchen im Laufe ihrer Kindheit und Jugend möglichst vielen Ausge­staltungen von individueller Männlichkeit begegnen, aus denen insbesondere die Jungen ihre Form wählen können.

 



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