Aktuell
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Montag, 20. Februar 2012«Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für viele Männer ein Problem. Auch die Arbeitgeber haben erkannt, dass Handlungsbedarf besteht. Bei der Stellenwahl ist das Angebot der Firmen bezüglich Vereinbarkeit wichtiges Auswahlkriterium geworden»: Die Neue Zürcher Zeitung widmet der Väterpolitik, dem Väterzeitvorstoss von Männer.ch und der Bedeutung der Väter für die Kindererziehung eine ganze Seite.
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Montag, 9. Januar 2012Was ist bloss mit den Männern los? Beziehungsdramen, Kindsentführungen, Suizid und verhängnisvolle Liebesaffären dominierten die Schlagzeilen 2011. Andreas Borter kennt die Geschichten dahinter aus seinem beruflichen Alltag.
Warum die Täter selber Opfer sind und wo der Ausweg aus der Gewalts-Spirale liegen könnte, erklärt der studierte Theologe in Focus.
Die ganze Sendung finden Sie hier.
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Donnerstag, 17. November 2011Der Bundesrat hat am 16. November 2011 die Botschaft zur elterlichen Sorge zu Handen Parlament verabschiedet. Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat an einer Medienkonferenz über die Eckpunkte der Vorlage informiert. In Zukunft soll die gemeinsame elterliche Sorge der Regelfall sein – und zwar für Verheiratete wie Unverheiratete.
Die offizielle Medienmitteilung findet sich hier.
männer.ch nimmt erfreut zur Kenntnis, dass der achtjährige Erarbeitungsprozess nun endlich auf die Zielgerade einbiegt. Die Vorlage des Bundesrates findet grösstenteils unsere Zustimmung. männer.ch fordert grundsätzlich, dass bei Trennung und Scheidung Anreize für eine einvernehmliche Reorganisation des familiären Systems unter neuen Vorzeichen im Vordergrund stehen – und nicht wie heute elterliche Machtkämpfe durch die gesetzliche Regelung provoziert werden.
Die Vorlage des Bundesrats bringt diesbezüglich einen echten Fortschritt. Neu wird die Beweislast umgekehrt: Die gemeinsame elterliche Sorge wird zum Regelfall, die alleinige elterliche Sorge zur Ausnahme, die von dem Elternteil begründet werden muss, der die alleinige Sorge fordert. Auch die Gleichbehandlung von Verheirateten und Unverheirateten begrüssen wir sehr. Aus Sicht von männer.ch ist die Vorlage pragmatisch und auch im Alltag umsetzbar. Sie trägt dem Umstand Rechnung, dass Eltern Eltern bleiben, auch wenn sie sich als Liebespaar trennen – und Kinder Kontakt zu Beiden brauchen. Negativ werten wir den Verzicht des Bundesrates, die Verweigerung des Besuchsrechts verbindilcher zu ahnden und die Bedeutung der Mediation zu stärken.
männer.ch hält fest, dass die neue gesetzliche Grundlage die Voraussetzungen für mehr elterliche Kooperation schaffen wird, allein aber noch keine Garantie dafür darstellen. Eltern brauchen in der schwierigen Zeit von Trennung und Scheidung kommunikative Kompetenzen und oft auch professionelle Unterstützung, um diese emotional aufreibende Phase einvernehmlich bewältigen zu können. Ebenso darf sich die Rechtssprechung nicht länger an überholten Familienkonzepten (Ernährermodell) orientieren. Hier braucht es neben der Gesetzesrevision weitere Anstrengungen und Entwicklungen.
männer.ch dankt auch EJPD-Vorsteherin Simonetta Sommaruga persönlich für das Engagement und die Ernsthaftigkeit, mit der sie eine gleichstellungspolitisch zukunftsfähige Vorlage vorangetrieben hat. Wir hoffen, dass das Bundesparlament der vorgeschlagenen Linie folgen wird.
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Freitag, 14. Oktober 2011männer.ch hat gemeinsam mit der Schweizer Männerzeitung und einer überparteilichen Parlamentariergruppe einen neuartigen Vorstoss für mehr Väter- und Elternzeit lanciert. Der Bundesrat hat das Anliegen unterstützt. Der Ständerat ist heute gefolgt. Damit muss der Bundesrat einen Bericht vorlegen, der entsprechende Umsetzungsmöglichkeiten aufzeigt.
männer.ch hat gemeinsam mit der Schweizer Männerzeitung und einer überparteilichen Parlamentariergruppe einen neuartigen Vorstoss für mehr Väter- und Elternzeit lanciert. Der Bundesrat hat das Anliegen unterstützt. Der Ständerat ist heute gefolgt. Damit muss der Bundesrat einen Bericht vorlegen, der entsprechende Umsetzungsmöglichkeiten aufzeigt.
«männer.ch ist hoch erfreut darüber, dass die politischen Institutionen der Schweiz die Bedeutung einer grösseren zeitlichen Flexibilität für junge Eltern – und ganz besonders für junge Väter – anerkennen. Ebenso erachten wir es als Meilenstein, dass Möglichkeiten eines staatlichen Anreizes im Dienst eines verstärkten Engagements der Väter in der Kindererziehung und –betreuung nun vertieft abgeklärt werden», schreibt männer.ch in einem Mediencommuniqué.
Die SDA-Meldung wurde in verschiedenen Medien publiziert.
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Mittwoch, 12. Oktober 2011«Bravo, ihr Höhlenbewohner in Bundesbern»: Der frisch gebackene Vater Lukas Egli, beruflich Journalist bei 20minuten, spricht im PapaBlog des TagesAnzeigers klare Worte über die Nicht-Existenz einer Väterzeit und ihrer gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Folgen.
Zum Artikel
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Samstag, 3. September 2011Die Berner Zeitung vom Samstag, 2. September 2011, hat ein grösseres Interview mit männer.ch-Präsident Markus Theunert veröffentlicht. Dabei geht es nicht nur um die Anliegen von männer.ch, sondern um eine männerpolitische Würdigung der aktuellen Ereignisse – von der Frankenkrise bis zu den Parlamentswahlen.
Das ganze Interview findet sich hier:
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Donnerstag, 28. Juli 2011Im Auftrag der Regierung des Kantons St. Gallen hat Pro Familia Schweiz eine Studie zum Thema Männer und Vereinbarkeit verfasst. Bei einer in diesem Zusammenhang durchgeführten Umfrage zeigte sich, dass 90% aller befragten Männer eine Arbeitszeitreduktion wünschen und auch und bereit sind, den Lohn zu reduzieren. Die Studie enthält weitere interessante Ergebnisse, welche weiter zu verfolgen sich lohnt.
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Samstag, 25. Juni 2011Nur knapp 100 Männer und Frauen versammelten sich am 2. Internationalen Antifeminismus-Treffen in Winterthur. Nach kontroverser interner Diskussion im Vorfeld des Treffens entschied sich männer.ch-Präsident Markus Theunert, die Einladung anzunehmen und in einem Referat die Positionen von männer.ch darzustellen. Die schriftliche Fassung seines Referats findet sich hier.
Der Landbote veröffentlichte eine Vorschau. Der Tagesanzeiger berichtet online über das Treffen. TeleZüri und TeleTop sendeten Beiträge in den Nachrichten. Der «Sonntag» war vor Ort (siehe unten).
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Mittwoch, 22. Juni 2011Das 60. Nationale Forschungsprogramm (NFP60) widmet sich der «Gleichstellung der Geschlechter». männer.ch-Geschäftsleitungsmitglied Andreas Borter äusserst sich im aktuellen NFP60-Newsletter zu den gleichstellungspolitischen Herausforderungen aus Männersicht.
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Montag, 30. Mai 2011Privat vorsorgen, staatlich unterstützen. Eine überparteiliche Parlamentariergruppe hat im Hinblick auf den Schweizer Vätertag vom 5. Juni 2011 einen innovativen Vorschlag für mehr Väter- und Elternzeit lanciert: die Verankerung einer steuerbefreiten Familienvorsorge für junge Eltern.
Die Idee für diesen Vorschlag stammt von Ivo Knill, Redaktionsleiter der Männerzeitung und Geschäftsleitungsmitglied von männer.ch. «Ich kenne viele junge Väter, die sich zwischen aktiver Vaterschaft und Leistungsanforderung im Beruf regelrecht aufreiben. Doch wenn ihnen das bewusst wird, ist das Geld aus der Hocherwerbsphase vor der Familiengründung schon ausgegeben. Hier geben wir Gegensteuer und setzen einen Anreiz, damit junge Leute für die Familienphase vorsorgen können», sagte Ivo Knill an der heutigen Medienkonferenz. «Früher sparte man für die Aussteuer – heute für Zeit zum Elternsein».
Markus Theunert, Präsident von männer.ch und Projektkoordinator, betonte seinerseits, dass die Elternzeitversicherung / Familienvorsorge aus väterpolitischer Sicht die Möglichkeit sei, einen Schritt aus dem unbefriedigenden Status Quo heraus zu machen und die verhärtete Diskussion um einen Vaterschaftsurlaub nach europäischem Vorbild zu deblockieren. «Die Mitglieder der überparteilichen Gruppe haben unterschiedliche Ansichten über die Notwendigkeit einer staatlich finanzierten Väter- und Elternzeit. Der Vorschlag für eine privat finanzierte, aber staatlich unterstützte Familienvorsorge bildet einen Minimalkonsens zwischen allen politischen Lagern ab. Aus Sicht von männer.ch nimmt die privat finanzierte Familienvorsorge den Staat aber nicht aus der Pflicht, weitere Möglichkeiten zur Stärkung des alltagsnahen Engagements der Väter zu schaffen. Persönliche Verantwortung und gesellschaftliche Solidarität müssen zusammen wirken», sagt Theunert. Er verweist in diesem Zusammenhang auf die EU-Richtlinie 2010/18/EU vom 8. März 2010, welche die Mitgliederstaaten auffordert, bis am 8. Mai 2012 Rechtsvorschriften für eine – die Mutterschaftsversicherung ergänzende – Elternzeit von mindestens 4 Monaten zu erlassen, wobei die Väter mindestens 1 Monat davon beziehen müssen.

