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Montag, 16. Juli 2012

Die NZZ am Sonntag vom 15. Juli 2012 und das 20minuten vom 16. Juli 2012 wird eine Stellungnahme von Männer.ch zitiert, die wir am 31. Oktober 2011 im Rahmen der Vernehmlassung über die «Genehmigung und Umsetzung des Übereinkommens des Europarates zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch vom 25. Oktober 2007» (Verbot der Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen von 16-18-Jährigen) dem Eidg. Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) haben zukommen lassen. Die Inhalte dieser Stellungnahme werden dabei in unzulässiger Weise überspitzt. Insbesondere die Aussage «Lehrer sollen Schülern Pornos zeigen» (Titel 20minuten) ist falsch. männer.ch weist die Unterstellung zurück, wonach die Organisation fordere, dass Lehrkräfte im Unterricht pornographisches Material zeigen.

Seit 2005 ist Sexualität eines von drei Kernthemen von männer.ch. In unserer Stellungnahme zum bundesrätlichen Vorschlag, die Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen von 16- bis 18-Jährigen unter Strafe zu stellen, führen wir einige sexualpolitische Forderungen und Perspektiven von männer.ch aus. Diese Stellungnahme datiert vom 31. Oktober 2011. Die NZZ am Sonntag und 20minuten zitieren in ihren Ausgaben vom 15. resp. 16. Juli 2012 daraus. Dabei werden die gemachten Aussagen in unzulässiger Weise überspitzt. 

Die fragliche Passage in der männer.ch-Stellungnahme heisst: «männer.ch fordert, im Rahmen der vorliegenden StGB-Revision den Art. 197 StGB dahingehend zu lockern (oder die Auslegung des geltenden Rechts ggf. dahingehend zu klären), dass Eltern und geschulte Fachleute sich nicht strafbar machen, wenn sie mit klarem pädagogischem Ziel innerhalb eines sorgfältig gewählten und klar definierten Settings pornografische Darbietungen unter 16­-Jährigen zugänglich machen. Dabei muss in jedem Fall das Selbstbestimmungsrecht der Kinder und Jugendlichen gewahrt werden, so dass sie nicht wider ihren Willen mit pornografischem Material konfrontiert werden.» 

Wir weisen damit in erster Linie auf einen Widerspruch zwischen Gesetz und Realität hin: Die Mehrheit der Jugendlichen in der Schweiz hat schon Pornografie angeschaut, zum grössten Teil im Internet. Gleichzeitig ist es aufgrund des geltenden Art. 197 StGB generell verboten, unter 16-Jährigen pornografische Erzeugnisse zu zeigen, anzubieten oder zugänglich zu machen. Dies gilt auch für die Inhaber der elterlichen Obhut. Trotz repressiv geprägtem Jugendschutz konsumieren Jugendliche also Pornografie. Aber wegen des repressiven Jugendschutzes ist es auch den Eltern verunmöglicht, die unter 16-jährigen Jugendlichen in verantwortungsvoller Weise beim Erkunden dieses Terrains zu begleiten. Hier braucht es aus Sicht von männer.ch eine Anpassung der Gesetzgebung an die sich wandelnden Verhältnisse und die technologie-bedingt immer leichtere Verfügbarkeit von pornographischen Erzeugnissen. Jugendliche sollten mit diesen Erfahrungen nicht allein gelassen, sondern begleitet und in ihrer Medienkompetenz gestärkt werden, auch und gerade Jugendliche aus eher bildungsferneren Milieus. Deshalb kann es sinnvoll sein, nicht nur die Eltern vom Verbot des Zugänglichmachens von Pornografie auszunehmen, sondern auch geschulten externen Fachpersonen (Sexualpädagogen) zu ermöglichen, das Thema im Rahmen spezieller Unterrichtseinheiten alters- und geschlechtergerecht zu behandeln. 

 

männer.ch hat seit der Gründung 2005 drei Schwerpunktthemen: Arbeit, Vaterschaft/Familie und Sexualität. In letztgenanntem Handlungsfeld engagieren wir uns für die Entwicklung einer aufgeklärten und menschenfreundlichen Sexualpolitik speziell aus einer geschlechtersensiblen Männerperspektive heraus. Diese Arbeit ist pionierhaft und bedarf vieler Grundlagendiskussionen. Die in der besagten Stellungnahme formulierten Anliegen sind Gegenstand laufender intensiver fachlicher und politischer Debatten innerhalb von männer.ch. Diese werden sorgfältig weiter geführt, bevor konkrete politische Aktionen geplant werden. Am 6. September 2012 führt männer.ch einen Mitgliederanlass in Olten durch (ca. 17.15 bis 21.00 Uhr), in dessen Rahmen die sexualpolitschen Forderungen diskutiert und priorisiert werden sollen. Diese Veranstaltung schliesst an die Vorstandsretraite vom 5. Mai 2012 und die Mitgliederversammlung vom 8. Mai 2012 an, welche wir für Grundlagendiskussionen über eine fachlich fundierte Sexualpolitik aus Männersicht genutzt haben. 

 

Zuletzt muss unterstrichen werden, dass die sexualpolitischen Positionen von Männer.ch nichts mit dem Engagement des Männer.ch-Präsidenten als Männerbeauftragter des Kantons Zürich (Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann) zu tun haben. Diese Fragen sind weder Teil des Aufgabengebiets des Männerbeauftragten noch der Fachstelle für Gleichstellung.  

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