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Der Vorstand von männer.ch hat an seiner Sitzung vom 13. Januar 2016 einstimmig zwei Nein-Parolen zu den Abstimmungen vom 28. Februar 2016 beschlossen: männer.ch sagt Nein zur Heiratsstrafen-Initiative der CVP und Nein zur Durchsetzungsinitiative der SVP. Beide Vorlagen widersprechen fundamental den Werten unserer Organisation. 

Der Vorstand von männer.ch hat an seiner Sitzung vom 8. Dezember 2015 einstimmig beschlossen, gemeinsam mit TravailSuisse und als Teil einer breiten Allianz eine Volksinitiative für einen gesetzlich verankerten Vaterschaftsurlaub von 20 Tagen vorzubereiten. Er beantragt der Mitgliederversammlung vom 23. Januar 2016 einen entsprechenden Beschluss. 

Publishing Date: 
9. Dezember 2015
Markus Theunert

Der Gründungspräsident von männer.ch, Markus Theunert, wird an der Mitgliederversammlung vom 23. Januar 2016 als Präsident zurücktreten und künftig als erster Generalsekretär der Organisation wirken. Designiert als neuer Präsident ist Markus Gygli. Aus diesem Anlass haben wir eine Medienmitteilung verschickt. 

Seit dem 1. Juli 2014 ist das neue Sorgerecht in Kraft: Die gemeinsame elterliche Sorge ist für für verheiratete wie unverheiratete Paare auch nach Trennung und Scheidung die Regel. Das Bundesgericht hat heute zum ersten Mal darüber befunden, unter welchen Umständen von diesem Grundsatz abgewichen werden kann. Dabei stellt es fest, dass nicht nur die Gründe gemäss Art. 311 ZGB (Unerfahrenheit, Krankheit, Gebrechen, Abwesenheit, Gewalttätigkeit) die alleinige elterliche Sorge rechtfertigen können, sondern im Ausnahmefall auch ein schwerwiegender Dauerkonflikt oder eine anhaltende Kommunikationsunfähigkeit der Eltern.

Heute Dienstag, 17. März 2015, hat das Parlament die inhaltliche Beratung der Unterhaltsrechts-Revision abgeschlossen. Der Nationalrat ist in der letzten Differenz dem Vorschlag von Ständerat und Bundesrätin Simonetta Sommaruga gefolgt. Das Parlament gibt mit der Verankerung der Artikels 298bis und ter ein unmissverständliches Signal.  

Am 24. November 2013 stimmt die Schweizer Bevölkerung über die «Familieninitiative» der SVP ab. männer.ch empfiehlt die Initiative zur Ablehnung, weil sie nicht Wahlfreiheit fördert, sondern die Minderheit der begüterten Einverdiener-Familien. Gemeinsam mit alliance F, dem Bund Schweizerischer Frauenorganisationen, wendet sich männer.ch nun mit einem offenen Brief an die älteren Stimmbürger und Stimmbürgerinnen. 

Der Bundesrat hat am Mittwoch, 30. Oktober 2013, einen Bericht über verschiedene Möglichkeiten für Eltern- und Väterzeit vorgelegt – und deren Umsetzung gleichzeitig für nicht prioritär erklärt. Für männer.ch, den Dachverband der Schweizer Männer- und Väterorganisationen, zeugt die Position des Bundesrates von einer enttäuschenden Ignoranz gegenüber den Vereinbarkeitsanliegen der jungen Eltern von heute, wie wir in einem Mediencommuniqué schreiben. 

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