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Die schwedischen Jungliberalen (LUF) haben die Forderung lanciert, auch Männer sollen «abtreiben» dürfen. Konkret: Männer, die vor der 18. Woche entscheiden, kein Kind zu wollen, können eine Verzichtserklärung unterzeichnen. Sie müssen dann finanziell für das Kind nicht aufkommen, verlieren aber das Recht, es zu sehen. Die Forderung hat für Diskussionen gesorgt. Weil sie grundsätzliche und sensible Fragen berührt, haben wir ein Diskussionspapier erarbeitet. Es begründet, warum wir die schwedische Forderung ablehnen, aber trotzdem Diskussionsbedarf sehen.  

Publishing Date: 
3. Januar 2012
Markus Theunert

männer.ch versteht sich als Teil einer fortschrittlichen Allianz, die Sexualität weder verteufelt, privatisiert noch kommerzialisiert, sondern eine Sexualpolitik entwickelt, die einer reifen Gesellschaft würdig ist: Eine Sexualpolitik, die individuelle Freiheit und Unversehrtheit schützt, Verantwortung und Offenheit stärkt, Machtgefälle und Ängste verringert, Missbrauch und Gewalt verhindert. Für uns ist klar: Das Sexuelle ist politisch. 

Publishing Date: 
1. Januar 2012
Markus Theunert

Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement hat die Vernehmlassung zur «Genehmigung und Umsetzung des Übereinkommens des Europarates zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch vom 25. Oktober 2007» eröffnet und will u.a. die Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen Minderjähriger unter Strafe stellen. männer.ch fordert Differenzierungen. 

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