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News

Publishing Date: 
2. Dezember 2016
Nicolas Zogg

Am 30. November 2016 haben sich 120 Fachleute mit der Frage auseinander gesetzt, wie mehr Vielfalt und eine bessere Geschlechterbalance in der professionellen Kinderbetreuung erreicht werden kann und welche Massnahmen am besten wirken.

Publishing Date: 
23. Juni 2016
Nicolas Zogg
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Übergriffe jeglicher Art sind nicht tolerierbar. Wir fordern Männer auf zu intervenieren, falls sie Zeugen eines Übergriffes werden. Doch wann beginnt ein Übergriff? Einerseits kommt es stark auf den Kontext an. Deshalb gilt es die Wahrnehmung zu schulen und bei Unsicherheit nachzufragen, wie eine Handlung ankommt. Andrerseits: wenn ein Gegenüber als blosses Objekt betrachtet wird und kein gegenseitiger Austausch stattfindet, ist jegliche Annäherung unerwünscht und potentiell übergriffig. Wir unterstützen die Kampagne #nomoresilence von Aktivistin.ch mit einem spontanen Video. Was ist dein Beitrag?

MenCare ist eine globale Kampagne zur Förderung väterlichen Engagements. Nach mehr als zwei Jahren Vorarbeit bringt nun männer.ch MenCare als nationales Programm in die Schweiz. Es wird am 30. Mai 2016 in einer kleinen Eröffnungsfeier offiziell lanciert. Die Feier ist zugleich die Vernissage für die gleichnamige Ausstellung des schwedischen Fotografen Johan Bävman. 

Gemeinsam mit Travail.Suisse, Pro Familia Schweiz, alliance F und im Verbund mit einer Vielzahl weiterer Partnerorganisationen lanciert männer.ch eine Eidgenössische Volksinitiative für 20 Tage Vaterschaftsurlaub. Am 24. Mai 2016 wird die Volksinitiative der Öffentlichkeit vorgestellt. Gleichzeitig beginnt die Unterschriftensammlung. 

MenEngage ist eine globale Allianz von Organisationen, die das Thema Männer und Geschlechtergerechtigkeit bearbeiten. Unter der Leitung der Trägerorganisation  Promundo hat ein Team von Experten eine Abhandlung über die Verknüpfung zwischen den Themen Männer, Männlichkeiten und Klimawandel verfasst. Das Fazit: Männer sind sowohl Verantwortliche als auch Opfer des Klimawandels, den selbst- und fremdausbeuterische Geschlechternormen substantiell vorantreiben.

Die schwedischen Jungliberalen (LUF) haben die Forderung lanciert, auch Männer sollen «abtreiben» dürfen. Konkret: Männer, die vor der 18. Woche entscheiden, kein Kind zu wollen, können eine Verzichtserklärung unterzeichnen. Sie müssen dann finanziell für das Kind nicht aufkommen, verlieren aber das Recht, es zu sehen. Die Forderung hat für Diskussionen gesorgt. Weil sie grundsätzliche und sensible Fragen berührt, haben wir ein Diskussionspapier erarbeitet. Es begründet, warum wir die schwedische Forderung ablehnen, aber trotzdem Diskussionsbedarf sehen.  

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