Resolution zum Sorge- und Unterhaltsrecht

Nicolas Zogg
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männer.ch setzt sich für die faire – also im Regelfall hälftige – Aufteilung der Erwerbs- und Betreuungsarbeit ein: Beide Elternteile sollen Erwerbs- und Betreuungsverantwortung übernehmen und Rollenbilder flexibilisiert werden. Bei der Gesetzesrevision des Sorge- und des Unterhaltsrechts hat männer.ch von Anfang an auf dieses Ziel hingewirkt. Aufgrund der aktuellen Gerichts- und Behördenpraxis sieht sich die Mitgliederversammlung von männer.ch nun veranlasst, folgende Resolution zu verabschieden.

1. Ausgangslage: revidiertes Sorge- und Unterhaltsrecht seit 2017

Mit der Revision des Unterhaltsrechtes traten auf den 1. Januar 2017 zwei wesentliche Änderungen in Kraft, die eine beim Sorgerecht, die andere beim Unterhaltsrecht:

  • Bei gemeinsamer elterlicher Sorge hat das Gericht im Sinne des Kindeswohls die Möglichkeit einer alternierenden Obhut zu prüfen, wenn ein Elternteil oder das Kind dies verlangt (ZGB Art. 298 Abs. 2ter). Das Bundesgericht hat in zwei Leiturteilen die Kriterien für alternierende Obhut definiert: Erziehungsfähigkeit, geografische Distanz, bei kleinen Kindern die Möglichkeit der persönlichen Betreuung, Kooperationsfähigkeit und der Wille des Kindes.
  • Das Unterhaltsrecht vollzieht einen Systemwechsel hin zum sogenannten Betreuungsunterhalt: Wenn sich beide Elternteile Betreuungs- und Erwerbsarbeit teilen, schulden sie sich gegenseitig nichts. Wenn die Arbeit asymmetrisch aufgeteilt wird, schuldet derjenige Elternteil, der mehr Erwerbs- und weniger Betreuungsarbeit leistet, dem Anderen einen Ausgleichsbeitrag – eben den Betreuungsunterhalt, dessen Höhe proportional zur Schräglage ist.

Der Gesetzgeber hat damit eine moderne Revision beschlossen: Leitidee ist die Solidargemeinschaft, in der beide Elternteile sowohl Betreuungs- und Erwerbsarbeit leisten. Behörden und Gerichte respektieren den politischen Willen jedoch nur ungenügend.

2. Diskriminierende Umsetzung

Im Verlauf des Jahres 2017 hat sich immer deutlicher abgezeichnet, dass zahlreiche Behörden und Gerichte die Revision nicht im Sinn des Gesetzgebers umsetzen:

  • Nach wie vor schreiben die Gerichte bei Trennungen häufig ein traditionelles Familienmodell fort. Im Streitfall wird der Mutter die Betreuung der Kinder und dem Vater die Erwerbsarbeit zugesprochen – teilweise selbst dann, wenn die Rollenteilung vor der Trennung egalitär war.
  • Die alternierende Obhut wird zu wenig ernsthaft geprüft. Dabei zeigt die Forschung immer mehr: Die alternierende Obhut wird dem Kindswohl grundsätzlich am besten gerecht. Obstruktion muss sanktioniert werden.
  • Bei der Berechnung des Betreuungsunterhalts herrscht Wildwuchs. Kantonal unterschiedliche Systeme und Modelle werden angewendet und teilweise Betreuungsanteile nicht berücksichtigt. Die direkten Kinderkosten wie der Grundbetrag, Mietkosten, Krankenkasse und die Kinderzulagen werden nicht gerecht aufgeteilt. Der Grundgedanke der wirtschaftlichen Selbstversorgung innerhalb einer Solidargemeinschaft wird selten verwirklicht.
  • Nach wie vor ist der bundesrichterliche Grundsatz der 10/16-Regel, wonach dem hauptbetreuenden Elternteil eine Erwerbstätigkeit zumutbar ist, sobald das jüngste Kind 10 Jahre (für Teilzeit) und 16 Jahre (für Vollzeit) ist. Diese Regel ist nicht zeitgemäss und setzt falsche Anreize. Dies sehen auch Bundesrat und Parlament so. Das wird von den Gerichten jedoch bislang ignoriert.

3. Unsere Forderung

Das Parlament hat ein modernes Gesetz beschlossen: Behörden und Gerichte sollen nicht blindlings traditionelle Ernährermodelle reproduzieren. Väter sollen vielmehr ihren Teil der Kinderbetreuung und Mütter ihren Teil der Erwerbsarbeit übernehmen (können).

Bei der Neuorganisation des familiären Systems nach Trennung und Scheidung gilt das Recht des Kindes, dass weiterhin grundsätzlich „beide Elternteile gemeinsam für die Erziehung und Entwicklung des Kindes verantwortlich“ sind und bleiben (Artikel 18 der UNO-Kinderrechtskonvention) – und damit natürlich auch beide berechtigt und gefordert sind, sich am Erwerbsleben zu beteiligen.

Wir fordern die Umsetzung dieser Leitmotive der Gesetzesrevision in Übereinstimmung mit der in der Bundesverfassung verankerten Gleichstellung von Frau und Mann.

 

Einstimmig von der männer.ch-Mitgliederversammlung am 24. März 2018 in St. Gallen verabschiedet und stellvertretend für die Gerichte der Schweiz dem St. Galler Kantonsgericht überreicht.

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Kommentare

Müsste man nicht ein Termin hinzufügen, dass man es bis z.B. mitte Jahr fordert? Sonst stimmt der Staat zwar zu, aber verschiebt, und am Ende ändert nichts.

Ich finde den Entwurf grundsätzlich sehr gut.

Die Resolution könnte unterstützt werden durch diverse Aktionen:
Ein Brief an alle Richter und Sozialdienste.
Social Media Aktionen: #meeToo für geschiedene Männer in der Schweiz.
Video mit kurzem Botschaft produzieren und verbreiten, oder zumindest Bilder.
Proteste in Bern organisieren. Dazu alle Gleichstellungs-Aktivisten in der Schweiz einladen.
Namen, Fotos und Adressen von Richtern veröffentlichen, sowie ihre Entscheidungen. (Sie sind Politiker, sie bezahlen sogar ihre Parteien bis zu 20'000 chf pro Jahr, um Richter sein zu dürfen. Sie sind öffentliche Personen, sowie auch ihre Entscheidungen.)

Ohne Druck geschieht nicht viel, oder?

Ohne Druck verkommt man zur Selbsthilfegruppe. Man muss lauter "schreien" und zwar gegen Aussen. Man muss auch aufhören das Familienrecht all 2-3 Jahre zu erneuern. Es gibt nur eine Möglichkeit und die heisst 50/50, alles andere ist schon mathematisch ungerecht. Wir diskutieren ständig über das FamilienRECHT, vergessen aber dabei, dass es sich dabei um MUTTERrecht handelt und dort ist der Trugschluss, d.h. das Familienrecht an sich in seinem Fundament ist einseitig, weshalb es nichts bringt über das Familienrecht zu diskutieren, man muss wegkommen davon und ein paar Schritte Abstand nehmen. Dann erkennt man ganz schnell, dass die Institutionen (Familiengericht, Beistandschaften, KESB usw.) auf dem gleichen Fundament aufgebaut ist dem MUTTERrecht. Ich selber habe eine extreme Leidensgeschichte erlebt und habe zum Glück erkannt, dass ich Beistandschaften und KESB ignorieren muss und mit denen nicht kooperieren werde, weil es sich dabei wie eben gesagt um das MUTTERrechtler handelt. Meine Kinder gehe ich selber z.B. in der Schule besuchen usw., da hat mir dieses KESB nichts zu sagen.

Lieber Herr Fazlic

Uns männer.ch ist es wichtig zu betonen, dass die KESB und Gerichte in zahlreichen Fällen sehr fair und ausgewogen urteilen, und auch klar die Interessen der Väter stützen. Einseitige Verurteilungen sind nicht hilfreich. Und leider gibt es auch viele Väter die nicht bereit sind, 50% der Betreuungsverantwortung zu übernehmen.
 

Ich forderte bei der KESB 50/50 und wurde auf 5 Tage von 14 reduziert. Ohne Begründung wieso die 2 Tage nicht. Ich arbeite 70%, habe vom Arbeitgeber eine Bestätigung für die Möglichkeit von 60%. Beide Eltern wohnen in der gleichen Gemeinde. Es herrscht Willkür! Die Väter müssen auch auf Fremdbetreuung zugreifen dürfen wie KITA, Grossmutter, Mittagstische in der Schule usw. wie die Mütter auch dürfen.
Wenn 50/50 gilt und der eine nicht will ist das sein Problem. Da müssen nicht alle anderen leiden. Also solche Aussagen von männern.ch zu lesen, dass gewisse Männer nicht wollen, ist irrelevant und eine Verweichlichung von männer.ch . Leider musste ich mir genau diesen Spruch von der KESB während der ganzen Maschinerie auch immer wieder anhören, um mich stiller zu machen. Kämpft männer.ch !!!

Ich finde Ihre Ansicht in Kampf um
gleichstellung absolut nicht korrekt. Ich mache Mal ein Beispiel aus der Automobilbranche: Wenn z.B. ein Automobilhersteller 1'000 Autos verkauft und bei einem Auto sind die Bremsen defekt, woraus ein tragischer Unfall resultiert. Kann sich der Automobilhersteller mit den 999 korrekt gebauten Autos rühmen??? Es gibt Dinge im Leben, wodie Fehlerquote 0% sein MUSS und wenn man so ein riesiges Aparat wie die KESB aufbaut, dann erwartet man, dass man eben die schwierigen Fälle in Angriff nihmt und nicht die 99%, wo die Mutter sowieso kompromisbereit ist. Als Beispiel die Polizei wird auch an den gelösten "begangene Verbrechen" gemessen und nicht an die nicht begangene!! Es gibt keine andere Lösung, als die geteilte Obhut als Regel einzuführen und zwar aus folgenden Gründe:

- die Paare begegnen sich auf Augenhöhe
- es gibt keinen Anreiz für die Frau von einer Scheidung zu profitieren
- die Kinder erleben die Scheidung praktisch nicht

BV,
Ich stimme Ihnen vollkommen bei!
Wir Väter, die meisten stark und tief Scheidungsgeschädigt, müssen uns endlich (oder noch viel, viel mehr) organisieren und energisch wehren, endlich der ganzen Bevölkerung unverblümt klar machen, was hier produziert wird.
Ich bin auch im Grundsatz für eine Gleichberechtigung, aber nur auch mit gleicher Verantwortungsübernahme!
Die heutige Realität ist so krass, dass eine ganze Väter-Generation, und dazu noch die heranwachsende Jugend-Generation mit Ihrem zukünftigen Familienverständnis, zerstört wird.
Und ich stimme auch im Grundsatz zu, dass jeder Richter, Sozialamtmitarbeiter, usw Namentlich veröffentlich werden sollte, die sich so sehr aktiv (und entgegengesetzt des Gesetzes) Einsetzen und uns, die Väter, und unsere Kinder zerstören, und die Mütter gezielt vor jeder Verantwortung befreien, ja sogar vielleicht einen noch kleinen vorhandenen Verantwortungswille im Keim ersticken!

Eigentlich sollte es heutzutage verboten werden, als Mann zu heiraten!
Dies trifft zwar für eine Besserverdienende Frau im gewissen Sinn ebenfalls zu, aber sie ist und wird ja immer auch die Mutter bleiben!

Wann und wo werden Proteste organisiert? - Ich bin dabei.

MP

Zwei mal habe ich einen geschiedenen Mann geheiratet und beide wurden bis auf die Knochen von ihren Exfrauen abgezogen. Zudem wurden die Kinder von den Müttern ausgenutzt, um ihre Macht gegenüber denn Männern auszuspielen. Für die Väter war die Trennung der Kinder wie eine Amputation, aber dafür zeigt niemand Verständnis. Geld treibte die Männer in den Ruin, und die Frauen zeigten nicht einmal den Willen arbeiten zu gehen... In der CH sind geschiedene Männer stark im Nachteil und es wird nicht dem Kindswohl geschaut.

Guten Tag
Ich bin aktuell in einer gerichtlichen Trennung und kämpfe um meinen Sohn! Der provisorisch äe Entscheid, wurde vom BG-Uster gefällt und bestätigt Ihre Feststellung!!!!
Ich bin gerne bereit als aktuelles Beispiel, Transparenz zu bieten!
Es ist einfach unglaublich, wie unsere Richter entscheiden!
Mit freundlichen Grüßen
BF

Endlich!!! Wir Väter stehen immer wieder vor verschlossenen Türen. Und unsere Kinder werden uns inklusive Partnertrennungsschmerz entrissen! Sofort unterstützen und teilen!

Ich lebe seit 2 Monaten getrennt ( seit 10 Jahren verheiratet ) und kämpfe nun auch dafür dass mein Sohn weiterhin täglich nach Feierabend bei mir sein kann , dies haben wir schon seit 6 Jahren so. Nun habe ich Angst sogar sehr grosse Angst das bei einer Scheidung alles anders wird und meine Frau nicht mehr arbeiten gehen muss ( sie arbeitet 60 % ) Nachmittags bis 20 00 Uhr. Ich möchte die alterniedernde Obhut, Frau lebt im selben Dorf. Ich möchte aber auch dass die Frau für sich selber sorgen kann (100 % arbeiten) , ich kann für den Sohn (8 Jahre alt) finanziell Sorgen wie auch die Fremdbetreuung welche wir auch seit 6 Jahren haben bezahlen. Ich hoffe ich finde eine gute Hilfe der mir beistehen kann während dieser Trennungsphase bis zum Scheidungsrichter.

Den Richtern und KESB und Sozialämter muss Druck gemacht werden, das muss einfach aufhören wie die immer nch denken in alten Mustern. Wo sind hier alle die Gleichberechtigung wollen , auch die Frauen.

Obwohl ich mir die Obhut mit meiner (noch) Frau teile, einen Papatag habe, aber besser verdiene, muss ich meiner Frau 1600 CHF bezahlen. Für die Kinder bin ich mit 1700 CHF alleine finanziell verantwortlich. Obwohl wir beide betreuen, kann sich die Mutter angeblich auf die 10/16 Regel berufen, die eigentlich für Alleinerziehende gedacht war.... Somit hat sie viel Freizeit und das, bis das jüngeste Kind 16 Jahre alt ist. Ich arbeite super viel darf nicht reduzieren, und muss froh sein, dass ich mitbetreuen darf....Weitere Abklärungen sind von meiner Seite aus noch nötig, aber mir wurde das so von der Ehe und Familienberatungsstelle der Stadt Zürich mitgeteilt. Obwohl die Betreuung geteilt wird, arbeite ich prozentual viel mehr als meine (noch) Ehefrau. Schade, dass Gerichte und Beratungsstellen sich hinter veralteten Gesetzen verstecken, die modernen Rollenbildern nicht entsprechen.

Ich habe 3 einfache Punkte in meinem Leben umgesezt um nicht als Zahler zu Enden.
Erstens eine Vasektomie. Zweitens niemals Heiraten da ich sonst von Frau ruiniert werden kann. Und der dritte Punkt getrennte Wohnungen so kann ich nicht aus der eigenen Wohnung geworfen werden durch anschuldigungen der Frauen. Der Kluge Mann denkt vor und übernimmt für sich selbst die Verantwortung.

Schade für Sie (Vasektomie). Dann durften Sie niemals die Freuden eines Vater erleben.
Leider habe auch ich eine Ex-Partnerin mit ziemlich bescheidenem Bildungsniveau und es war eine unschöne Trennung. Ja, ich muss auch viel bezahlen und kann meine Kinder nur alle 2 Wochen sehen. Nichtsdestotrotz würde ich lieber in einer 1-Zimmer Wohnung hausen als auf die Vaterfreuden verzichten zu müssen. Extreme Entscheide wie die von Ihnen geschilderte Vasektomie ohne Kinder, sind meines Erachtens für den Prozess der Stärkung der Männerrechte nicht förderlich und führen nur umso mehr zu verhärteten Fronten.

Wenn ich sehe als Ausländer was hier passiert, habe ich das Gefühl dass die Schweiz ein Art Moden sklaverei erfunden hast. Meine ex hat nach ein paar Woche nach der Geburt meines Kind die Trennung gewünscht... sie hat das recht alles alleine zu entscheiden, wieviel sie Arbeit, dass Kind Besuch zu beschweren... usw Richter, sozialbeämter sind allen Teilnehmern dieses Wahnsinn.. ich soll einfach bezahlen und die Klappe zu machen.. besonders wenn die schossherrin etwas sagt.. es
Errinere mich die Gesellschaft wie vor der französische Revolution, zwischen Aristokraten und Untertanen oder das weiblich pendent von gewisse islamistiche Männer Gesellschaft. Ich soll sagen, ich würde so gerne dieses Land verlassen, weil so ein Leben nicht zumutbar ist. Ich warte bis mein Sohn ein bisschen grösser ist. Die Gesellschaft ist leider zu passiv, Frauen können wie Männern studieren, arbeiten wie in andere europäische Ländern... beide Eltern teilen haben das gleich Pflicht das Kind zu besorgen. Alle Personen die diese diskriminierung Bekämpfen wollen, sollten sich für eine Demonstration vor das Bundeshaus in Bern treffen.

Meine persönliche Erfahrung der letzten 2,5 Jahre Trennungszeit: Die Mutter braucht nur das dreckigste aller Register zu ziehen, nämlich die Missbrauchs-Vorwurfs-Show. Dann kriegt sie alles und man selber gar nichts, man sieht die Kinder nie wieder. Vor allem die langen Verfahrensdauern, sadistische Verhöre bei der Polizei und Besuche im Untersuchungsgefängnis entsorgen Väter in so einem Fall zuverlässig. Frauen-Organisationen und verständnisvolle Richterinnen tragen die Schweinerei selbstverständlich solidarisch mit, selbst dann noch, wenn die Vorwürfe sich als haltlos herausgestellt haben. Konsequenzen für die abartige Show braucht die Mutter nicht zu fürchten, sie darf es sogar ungestraft weiter behaupten, weil sie ja so fest daran glaubt. Väter jedoch werden so geradezu staatlich gefördert in jeder Beziehung in den Ruin getrieben. Für mich ist die Schweiz zum Auswanderungsland geworden.

Mal eine Frage, alle hier haben Probleme mit der Scheidung (ich inkl.), wo finde ich denn einen guten Anwalt der einen so vertritt das nicht nur die Frau profitiert
sondern der Mann auch ein neues Leben und eine neue Beziehung beginnen kann?

Mein Partner hat ein Eheschutzverfahren eingeleitet, weil seine thailändische Frau nur Parties im Kopf hatte und sich für den gemeinsamen Sohn nicht interessiert. Das Gericht hat das Obhutsrecht der Frau übergeben, ohne meinen Partner fair und wohlwollend anzuhören. Er hat nun den Sohn verloren, sein Elternhaus (sie haben gemeinsa dirt gewohnt) und muss monatlich 4000Fr abdrücken. Seine Frau hat mit ihren 50% Arbeit mehr Geld, als mein Partner. Es wäre viel gescheiter, wenn der Sohn bei uns sein könnte, da er ein liebevolles und solventes zu Hause hätte, als bei seiner Mutter. Was läuft schief in der CH????

Toll, dass Ihr Euch der Sache annehmt und endlich etwas passiert!
Meine zukünftige Exfrau bestimmt seit der Trennung vor 2.5 Jahren, wann, wo und wie lange ich meine inzwischen 4.5-jährige Tochter sehen kann. Derzeit alle 10 Tage für ca. 2 Stunden... Und während der Einigungsverhandlung verlangt sie plötzlich das alleinige Sorgerecht, mehr Unterhalt, das bisherige Besuchsrecht und die 10/16er-Regel. Ich war bis dato einfach zu naiv und zu nett, habe ihren Beteuerungen geglaubt und darauf vertraut, dass für unsere Tochter alles gut kommt.
Wo ist denn hier die Gleichstellung von Mann und Frau? Das Bundesgericht bestimmt, dass es einer Mutter nicht zuzumuten ist, zu arbeiten, bis das kleinere Kind 10 Jahre alt ist? Wie kann man sich denn nach 10 Jahren Abstinenz wieder in den Arbeitsmarkt eingliedern? Und was bedeutet dies für die Wirtschaft?
Die Schweiz ist, was die Umsetzung des Scheidungsrechts betrifft, ein 3-Welt-Land. Andere europäische Länder sind da sehr viel fortschrittlicher.
Jetzt weiss ich wenigstens, wofür (oder eben wogegen) ich kämpfe...

Mein Freund lebt Unter dem existenzminimum. ExFrau beleidigt ihn jedesmal mit rassistischen messages. Er lässt das über sich ergehen, da er seine 2kinder so sehr liebt(5 und 9J alt). Sie verhindert sogar dass er mit kindern in die ferien gehen kann. Er hat kein geld für Anwalt. Sie erzählt Schule u Kindergarten Lügen über ihn. Totaler brainwash veranstaltet sie und schreit die ganze zeit (ihre Eltern ebenfalls). Kinder haben bereits probleme in Schule. Mir tut es so weh mitanzusehen wenn sie nach dem wknd nicht nach hause wollen. Vater gibt ihnen soviel liebe. Sie hat juristischen backround und er arbeitet in einem schichtbetrieb. Ich hab ihm nahegelegt den kindern viel zu erklären - nähmlich wie ein normales Leben ist. Wie sie sich selber verteidigen sollen und den 3 erwachsenen mitzuteilen wenn das Geschreie zu laut sei und sie das als KIND nicht ertragen (ich war selber ein Scheidungskind und habe mich bei Vater und Grosseltern durchsetzen müssen ). Habe meiner Mutter DANKE gesagt dass sie nie schlecht über meinen Vater geäußert hatte. Wir müssen den Kinder sagen dass sie klar auch Rechte haben. Ich hoffe dass alle Kinder eine Chance haben trotz Scheidung NORMALO aufwachsen zu dürfen nämlich Anstand und Nächstenliebe erfahren dürfen und nicht zu Lügnern erzogen werden. Meine Meinung: Mentor muss geschiedene Paare während 3 jahren betreuen, dh 2 mal im jahr treffen,beobachtungsphase, kinder getrennt befragen. So können Elternteile mit gemeinen Absichten nicht lange herumfackeln. In Deutschland haben anscheinend Väter mehr Rechte da sie in der Vergangenheit zu schnell in den Ruin getrieben wurden. CH wacht auf!!!

Ihr habt viel Gefühl für euren Partner. Schön, dass es das gibt.
Und at alle: schaut euch mgtow - Videos an.

Und wieso zieht ihr nicht die fehlbaren Richter und Richterinnen vor den Richter?
Zeigt diese Leute an. Macht Aufsichtsbeschwerden und kopiert diese an alle Kantonsräte kurz vor Richterwahlen!

Ich finde der, der den Wunsch äussert sich zu trennen, sollte keinen Anspruch auf galaktische Unterhaltsbeiträge haben. Vorallem nicht wenn die Kinder in der Krippe fremdbetreut werden, das ganze noch vom Arbeitgeber finanziell unterstützt wird und diese Person noch Kinderzulagen erhält. Der Zahlende sollte Ende Monat eine Art Quittung erhalten, um zu sehen wo das Geld hinging und denn Restbetrag, welcher nicht für Kinder ausgegeben wurde rückerstattet bekommen!( Schon gar nicht wenn diese Person z. B im Konkubinat lebt, beide Arbeiten und zusammen noch ein Kind erwarten. Wozu sollte man dann noch den KK Anteil, Miete usw. Begleichen? Wurde doch alles so vom Konkubinatspartner akzeptiert!?) Die Betreuungszeiten werden dazu auch noch diktiert. Der Zahlende hat durch die finanzielle Einbusse, wenig Chance sich zu verwircklichen und weiterentwickeln. Von einer neuen Familieplanung schon gar nicht zu träumen wagen.

Ich lebe die Hölle seit 2013. Ich habe KESB, Beistandschaft mehr als 300 E-mails geschrieben mit dem Ziel, drohende Entfremdung (Sohn 9, Tochter 11) zu verhindern. Bis jetzt ist es mir nicht gelungen, den hiesigen (Hin-)richter zu überzeugen, dass für die Aneignung und gleichzeitig Entfremdung der Kinder rein der Fakt reicht, dass die Mutter die Kinder „unter dem Daumen“ hat und nicht bereitwillig ist, sich an irgend etwas zu einigen. Nun, kurz vor dem Scheidungsprozess, hat sich die Lage verschärft. Es wurden künstlich, rein zu Prozesszwecken, unzählige, absurde Lügen aufgetischt, meine Person wird brutal und ohne jegliche Beweise diffamiert, Kinder sind wie Puppen ausgenutzt. Konsequenz: Besuchswochenenden gestrichen, über 4 Monate lang kein Vater-Kind-Kontakt mehr. Vater- und Kinderrechte werden mit Füssen getreten. Was mit mir als Vater hier gemacht wird, ist skandalös. Skandalös!!! Ich kann es nicht mehr ertragen. Hilfeeeee!!!
Es sollte auch eine kinder.ch Initiative entstehen, denn: "Kinder haben Anspruch auf besonderen Schutz ihrer Unversehrtheit und auf Förderung ihrer Entwicklung". Viel zu oft, werden sie als Instrument der Rache oder Geiseln der Alimenten missbraucht. Gerichte treten vor Aggressoren stets zurück. Bin jederzeit bereit meine Leidensgeschichte public zu machen.

Erstmal Danke an Männer.ch. Es ist wichtig und richtig, sich über einen Verein politisch für die Rechte des Mannes resp. des Vaters einzusetzen. Ein Netzwerk mit Institutionen mit gleich gelagerten Interessen aufzubauen und auch politisch korrekt zu argumentieren. Stammtischpolemik mag zwar einer emotionalen Ereleichtrung dienlich sein, führt aber nicht dazu, dass Gesetze geändert und auch entsprechend umgesetzt werden. Und genau das ist von Nöten.
Bei der Umsetzung des revidierten Unterhaltsrechtes z B sieht man(n) allerdings, dass es nach wie vor Menschen mit einem äusserst konservatien und leider auch eingeschränktem Weltbild sind, welche solche Gesetze umsetzen. Meist haben vor allem die männlichen Richter nicht die leiseste Ahnung, was es bedeutet, ein engagierter Vater zu sein. Die meisten wissen kaum wie man "Windel" schreibt, geschweige denn eine solche wechselt.
Aus diesem Grund: weiter so männer.ch. Allerdings muss der Druck massivst erhöht werden. Die Umsetzung des neuen Unterhaltsrechts ist eine Schande für dieses Land. In diesem Moment wird gewiss wieder ein Urteil gefällt, welches einen liebevollen Vater in den finanziellen oder gesundheitlichen Ruin treibt. Wie lange soll das noch so gehen? Monate? Jahre? Jahrzehnte? Und auf der anderen Seite, sehe ich keine partnerschaftlichen Links von Frauenvereinen z B. auf dieser Webseite. Denen müsste ein gleichgestellter Elternstatus doch auch wichtig sein?
Es wird viel geredet über das Thema..... aber eine wirkliche Veränderung sehe ich seit einer Dekade nicht wirklich. Wie lange noch? Wieviele Schicksale noch? Stand up for your rights.
Vater, 46, seit Aug. 2017 offiziell getrennt. 2 Buben (3 + 7), die ich alle 2 Wochenenden sehen darf (gerne mehr). Ich zahle ca. 35% meines Nettolohnes an meine Ex, was aufgrund des Alters der Jungs ok ist.

Ich bin absolut mit Ihnen einverstanden! Solange auf der einen oder anderen Seite Diskriminierung besteht, werden wir Frauen auch nie eine wahre Gleichstellung erfahren. Es ist stossend, dass Behörden und Gerichte geltendes Recht und die Verfassung (Art. 8, Abs. 3: Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit. Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.) tagtäglich missachten. Und wir bezahlen mit unseren Steuern erst noch diese unfaire Umsetzung! Es darf nicht sein, dass Väter, die ein Sorgerecht haben und ausleben wollen, mit Besuchsrechten abgespiesen werden.
Allerdings finde ich, dass dieses Thema viel mehr Aufmerksamkeit braucht. Nur unter Betroffenen wird viel darüber geredet, mir scheint jedoch nicht, dass die breite Masse wirklich sieht, wie schlecht die Handhabe ist.
Und zuletzt: Es braucht qualifizierte und mutige Fachpersonen in den Behörden, die nicht nach Bauchgefühl oder Sympathien entscheiden (oder nach dem Prinzip "man hats schon immer so gemacht"...), sondern die Fakten berücksichtigen und eine tatsächlich gangbare Lösung für alle beteiligten Parteien anbieten. Es geht um Schicksale, die in den meisten Fällen nicht wiedergutzumachende Folgen für die Kinder und die Väter haben.

In der Schweiz werden Männer durch die Gesetzgebung ruiniert!
Komplettes alle Rechte und Möglichkeiten haben nur die Frauen.
Es spielt keine Rolle, ob mit der alternativen Obuhut die nicht geprüft wird, horrende Unterhalts und Betreuungsunterhaltszahlungen oder psychischen Druck in jeglicher erdenklichen Art die schon erwähnt wurde.
Es kann nicht sein das Männer rechtsmässig ruiniert werden und Frauen alle Rechte dazu haben. Wo bleibt hier die in der Bundesverfassung festgelegte Gleichberrechtigung!
Ich bin selber Opfer von so einer tragischen Geschichte.
Das Kind wurde mir untergejubelt durch Absetzung der Pille hinter meinem Rücken. Eine Abtreibung habe ich vorgeschlagen nur da hat ja der Man auch nichts zu melden. Danach würde ich betrogen finanziell hintergangen usw. Kommt dazu das die Mutter ihre Verantwortung gegenüber unserer Tochter nicht wahrnimmt und wahrgenommen hat.
Ich wahr nie verheiratet mit meiner Ex (3 Jahre Höhlen konkubinat) im Interesse meine Tochter.
Egal die Geschichte geht ins unendliche. Fakt ist, dass ich jetzt ca. 38% meines Nettoeinkommens an sie zahlen darf. Über ihre Verwendung will ich nicht reden.
Wie soll ich so für meine Frau und ihre Tochter aufkommen??
Da kann man nur sagen danke Schweizer Rechtstadt.
Ich währe bei jeder erdenklichen Aktivität dabei die der Bevölkerung und den Gerichten die Augen öffnet und eine Verbesserung hervorruft.

Ich bin auch betroffen. Tragisch ist, dass die zur Zeit angewendete Praxis. Dem Mann jegliche existiert raubt und die Möglichkeit auf eine neue Beziehung aus finanzieller Sicht sehr eingeschränkt ist.
Dazu kommt sehr erschwerend dazu, dass man sein eigenes Kind zu grossen teilen verliert.
Kann auch nur sagen CH macht die Augen auf was hier passiert.
Danke männer.ch das ihr euch einsetzt.

Hallo männer.ch,

nach all den gelesenen Kommentaren und auch aus eigener Erfahrung kann ich klar bestätigen das eine diskriminierung gegenüber Väter besteht.
Nach einer Scheidung ist der Mann immer der Benachteiligte, vorallem wenn es um die Kinder geht.
Das muss ein Ende haben.
Habt Ihr schon etwas unternommen oder organisiert, bzw. etwas in plannung das unsere Rechte als Mann stärken würde?

Danke
lg
Andy

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