In den OH BOY*-Labors eignen wir uns Fachwissen für die geschlechterreflektierte Arbeit mit Jungen an und reflektieren unsere persönlichen Haltungen. Gemeinsam setzen wir uns mit Haltungen, Fachwissen, Methoden und Praxiserfahrungen auseinander.
In den OH BOY*-Labors eignen wir uns Fachwissen für die geschlechterreflektierte Arbeit mit Jungen an und reflektieren unsere persönlichen Haltungen. Gemeinsam setzen wir uns mit Haltungen, Fachwissen, Methoden und Praxiserfahrungen auseinander.
Traditionelle Männlichkeitsbilder setzen Jungen* oft unter Druck – und können Gewalt begünstigen. Gleichzeitig gewinnen problematische Influencer und Narrative der Manosphere in der digitalen Welt zunehmend an Einfluss.
Doch es gibt Alternativen. Fürsorgliche Männlichkeitspraxen eröffnen Jungen* die Möglichkeit, empathische und unterstützende Beziehungen aufzubauen und so aktiv zu einer gesünderen, gerechteren Gesellschaft beizutragen. Gleichzeitig wirken Caring Masculinities der Entstehung von Gewalt entgegen: durch eine bewusste Förderung emotionaler Kompetenzen, eine Sensibilisierung für sich selbst und andere sowie die Entlastung von riskanten und gewaltgeprägten Männlichkeitsanforderungen. Jungen* entwickeln dadurch verstärkt die Fähigkeit, Krisen gewaltfrei zu bewältigen.
Im Workshop werden aktuelle Erkenntnisse zur Rolle von Caring Masculinities in der Gewaltprävention vorgestellt, ebenso Ansätze und Praxisbeispiele für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Anhand praxisnaher Methoden erproben wir, wie Jungen* darin gestärkt werden können, Gefühle wahrzunehmen, Beziehungen aktiv zu gestalten und Konflikte gewaltfrei zu lösen.
Referent*innen: Elli Scambor, Soziologin, Pädagogin, Geschlechter- und Männerforscherin.
Kosten: Fr. 100.– (inkl. Pausenverpflegung und Mittagessen)
Ermässigt: Fr. 60.– für Einzel- und Organisationsmitglieder von männer.ch und der okaj zürich
Die Labors sind eine Kooperation der okaj zürich – Kantonale Kinder- und Jugendförderung und der Fachstelle OH BOY* von männer.ch. Die Labors nehmen eine geschlechterreflektierte, patriarchatskritische und intersektionale Perspektive ein und verfolgen das Ziel, diese gemeinsam in der Praxis umzusetzen.
Willkommen sind alle Fachpersonen die Jungs in ihren Lebenswelten begleiten.