Vaterschaftsurlaub

Der Vaterschaftsurlaub ist kein Luxus, sondern entspricht dem aktuellen Bedürfnis der Familien in der Schweiz. Früher ging es auch ohne? Ja. Aber früher ging es auch ohne Sicherheitsgurte im Auto, ohne Krankenkasse, ohne AHV… Alles Dinge, die heute unverzichtbar sind.

Viele Grossväter wären froh drum gewesen. Väter von heute brauchen ihn. Mütter und Kinder auch. Der Vaterschaftsurlaub trägt dazu bei, dass Väter von Anfang an voll mitziehen – und schafft dadurch Wahlfreiheit, damit sich Familien so organisieren können, wie sie wollen. 

Das ist gut für alle: Für die Eltern, für die Kinder, für die Wirtschaft und die ganze Gesellschaft. Deshalb: JA zum Vaterschaftsurlaub am 27. September 2020. 

männer.ch macht es sich zur Aufgabe, in der Abstimmungskampagne insbesondere ältere Menschen anzusprechen – und lässt dafür ältere Männer und Grossväter zu Wort kommen. 

 

Ein Abstimmungskampf kostet viel Geld. Im Gegensatz zu unseren Gegnern haben wir keine kapitalstarken Geldgeber im Rücken.

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Argumente

Der Vaterschaftsurlaub ist…

√ bezahlbar: 1.60 Franken pro Monat betragen die Kosten für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

√ überfällig: Die Schweiz gehört zu den letzten Ländern in Europa, das noch keinen kennt.

 wirkungsvoll: Verhindert den Rückfall ins Ernährermodell und fördert die Gleichstellung von Frau und Mann.

√ zeitgemässHeutige Väter wollen von Anfang an dabei sein.

√ sinnvoll: Fördert die Bindung zwischen Kind und Vater – und stärkt Familie und Gesellschaft.

 wirschaftlich: Verkürzt den Erwerbsunterbruch der Mütter und wirkt gegen den Fachkräftemangel.

 fair: Damit KMU beim Wettbewerb um die besten Mitarbeiter gleich lange Spiesse wie Grossunternehmen haben.

Hintergrund

Der Vaterschaftsurlaub ist ein Gebot echter Väter-, Gleichstellungs- und Familienpolitik im 21. Jahrhundert. Die Schweiz ist neben Albanien das letzte Land in ganz Europa, welches weder eine bezahlte noch unbezahlte Auszeit für frischgebackene Väter kennt. Über 30 parlamentarische Vorstösse zu seiner Einführung scheiterten in den letzten Jahren an wechselnden Mehrheiten in Bundesbern. Dabei wünscht sich nach repräsentativen Umfragen eine satte Mehrheit (2019 83%  und letzten Mai 71%) einen Vaterschaftsurlaub. 

Angesichts dieser frappanten Diskrepanz von Politik und Volkswillen hat männer.ch zusammen mit alliance F, Travail.Suisse und Pro Familia die Volksinitiative «Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub» lanciert und im Sommer 2017 eingereicht. Im September 2019 zog der Initiativverein die Initiative zurück zugunsten des parlamentarischen Gegenvorschlages. Dieser halbierte die Dauer von 20 auf 10 Tage. Doch selbst dieser Kompromiss des Kompromisses war konservativen Kräften zu viel und sie ergriffen das Referendum. Nun stimmen wir am 27. September über 10 Tage Vaterschaftsurlaub ab.

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