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Die schwedischen Jungliberalen (LUF) haben die Forderung lanciert, auch Männer sollen «abtreiben» dürfen. Konkret: Männer, die vor der 18. Woche entscheiden, kein Kind zu wollen, können eine Verzichtserklärung unterzeichnen. Sie müssen dann finanziell für das Kind nicht aufkommen, verlieren aber das Recht, es zu sehen. Die Forderung hat für Diskussionen gesorgt. Weil sie grundsätzliche und sensible Fragen berührt, haben wir ein Diskussionspapier erarbeitet. Es begründet, warum wir die schwedische Forderung ablehnen, aber trotzdem Diskussionsbedarf sehen.  

Das Bundesamt für Gesundheit und die interkantonale Konferenz der GesundheitsdirektorInnen haben den Entwurf einer nationalen Strategie Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD-Strategie) – dazu gehören Krebs, Diabetes, Rheuma etc. – in die Anhörung geschickt. männer.ch kritisiert, dass im gesamten Strategieentwurf die Erkenntnisse des Fachbereichs Gender Health vollkommen ausgeblendet werden. Auch männerspezifischen Präventionsanliegen wird keinerlei Beachtung geschenkt.

Seit dem 1. Juli 2014 ist das neue Sorgerecht in Kraft: Die gemeinsame elterliche Sorge ist für für verheiratete wie unverheiratete Paare auch nach Trennung und Scheidung die Regel. Das Bundesgericht hat heute zum ersten Mal darüber befunden, unter welchen Umständen von diesem Grundsatz abgewichen werden kann. Dabei stellt es fest, dass nicht nur die Gründe gemäss Art. 311 ZGB (Unerfahrenheit, Krankheit, Gebrechen, Abwesenheit, Gewalttätigkeit) die alleinige elterliche Sorge rechtfertigen können, sondern im Ausnahmefall auch ein schwerwiegender Dauerkonflikt oder eine anhaltende Kommunikationsunfähigkeit der Eltern.

Am 24. November 2013 stimmt die Schweizer Bevölkerung über die «Familieninitiative» der SVP ab. männer.ch empfiehlt die Initiative zur Ablehnung, weil sie nicht Wahlfreiheit fördert, sondern die Minderheit der begüterten Einverdiener-Familien. Gemeinsam mit alliance F, dem Bund Schweizerischer Frauenorganisationen, wendet sich männer.ch nun mit einem offenen Brief an die älteren Stimmbürger und Stimmbürgerinnen. 

Publishing Date: 
1. August 2013
Markus Theunert

Am 22. September 2013 stimmt die Schweizer Bevölkerung über die Volksinitiative «Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht» ab. männer.ch unterstützt das Anliegen aus gleichstellungspolitischer Perspektive: Eine Diskriminierung der Männer aufgrund ihres Geschlechts – und die Wehrpflicht für Männer ist zweifelsfrei eine solche – ist verfassungswidrig und gehört schnellstmöglich beseitigt. 

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