Vaterschaftsurlaub

Vaterschaftsurlaub

 

20 Tage Vaterschaftsurlaub - notwendig, zeitgemäss, bezahlbar!

Notwendig

Die Geburt eines Kindes ist ein grosser Schritt. Für einen gelungenen Start braucht es präsente Väter. Und zwar alle, nicht nur die, die sich einen unbezahlten Urlaub leisten können.

Zeitgemäss

Heutige Väter wollen von Beginn an Verantwortung übernehmen. Bedingung für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist, dass die nötigen zeitlichen Freiräume zur Verfügung stehen.

Bezahlbar

20 Tage Vaterschaftsurlaub kosten auf dem Lohnzettel pro Monat nicht mehr als eine Tasse Kaffee. Vaterschaftsurlaub – ein grosser Schritt für die Väter, ein kleiner für die Sozialversicherung.

 

Am 27. April 2016 hat der Nationalrat einen Vorstoss für zwei Wochen Vaterschaftsurlaub abgelehnt. Die Kommissionssprecherin bringt das (mangelnde) Verständnis der Mitte-Rechts-Mehrheit ungeschminkt auf den Punkt: Der Vaterschaftsurlaub sei mitnichten eine gleichstellungs- und familienpolitische Notwendigkeit, sondern bloss eine «teure Geste, die wir uns nicht leisten können». Das ist beschämend, ist die Forderung nach 10 Tagen Vaterschaftsurlaub doch bereits die bescheidenstmögliche... 

Jetzt darf die Bevölkerung entscheiden, ob der Verfassungsauftrag der tatsächlichen Gleichstellung in allen Lebensbereichen zur Alibi-Übung verkommen soll. Unsere Forderung: 20 Tage Vaterschaftsurlaub, vergütet zu den gleichen Bedingungen wie die Mutterschaftsversicherung. 20 Tage sind nicht genug? Das stimmt. Aber die Forderung nach 20 Tagen ist mehrheitsfähig, ein breit abgestützter erster Schritt. Die Schweiz ist nebst Irland und Albanien das einzige europäische Land ohne gesetzlich geregelten Vaterschaftsurlaub. Ändern wir das endlich!

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